Informationen zum Thema Gas

Sie bezahlen wahrscheinlich zu viel für Gas

Durch die eingeführte Deregulierung des Gasmarktes, steht es jedem Verbraucher frei, den Anbieter zu wechseln. Bei jedem Wechsel wird natürlich eine volle Versorgungssicherheit gewährleistet. Auf unserer Seite haben Sie die Möglichkeit Gastarife mit Hilfe unseres Gasrechners zu vergleichen - natürlich marktaktuell. So wird Ihnen der Wechsel so leicht wie möglich gemacht und vor allem auch ohne Risiko. Denn grundsätzlich gilt: erst vergleichen - dann wechseln(.de) und Geld sparen!

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Grundlegende Informationen zu Erdgas

Beim Erdgas handelt es sich um einen Energieträger, der sich aus fossilen (organischen) Substanzen bildet und den man in unterirdischen Lagerstätten findet. In seiner Entstehung ähnelt es dem Erdöl, weshalb man beide zusammen sehr häufig antrifft. Je nach Fundort kann sich die Zusammensetzung des Erdgases unterscheiden. Eines haben sie jedoch alle gemeinsam: Methan ist ihr Hauptbestandteil. Durch seinen hohen Anteil an Methan weist das Erdgas im Vergleich zu anderen fossilen Energieträgern einen höchsten Wasserstoffgehalt und einen geringsten Kohlenstoffgehalt auf. Der hohe Wasserstoffgehalt birgt zwei Vorteile in sich. Zum einen wird eine sehr hohe Energie bei der Verbrennung freigesetzt und zum anderen ist das Erdgas hierdurch besonders umweltfreundlich. Bei der Verbrennung werden nur sehr geringe Mengen an umweltschädigenden Kohlenstoffverbindungen freigesetzt, wie beispielsweise CO2 oder CO.

Der Hauptverbrennungsrückstand ist Wasserstoff. Damit liegt Erdgas im Bereich Umweltfreundlichkeit an erster Stelle im Vergleich zu anderen fossilen Brennstoffen, deren Verbrennungsrückstände bedeutend höhere Kohlenstoffverbindungs-Werte aufweisen. Erdgas kann durch die folgenden Eigenschaften definiert werden: Es zeichnet sich dadurch aus, dass es ungiftig, geruchlos und leichter als Luft ist. Erdgas eignet sich zum einen für die motorische Verbrennung, zum anderen kann es aber auch energetisch genutzt werden.

Erst bei sehr hohen Temperaturen kann sich Erdgas entzünden, diese liegen bei etwa 600 Grad Celsius. Der Luftbedarf für die Verbrennung liegt pro ml Erdgas bei rund 10 ml Luft.

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Erdgas und die Umwelt

Umweltfreundliches ErdgasErdgas zeichnet sich durch seine Umweltfreundlichkeit besonders aus. Im Vergleich zu anderen fossilen Energieträgern liegt Erdgas an erster Stelle, da es sich hier um einen Brennstoff handelt, der nur geringe Emissionen mit sich bringt. Wird Erdgas in modernen Anlagen verbrannt, so entstehen hierbei rund 20 bis 50 Prozent weniger Kohlendioxyd Rückstände als bei anderen fossilen Energieträgern, wie beispielsweise Öl oder Kohle. Die Verbrennung erfolgt weitestgehend ohne Rückstände. Dies bedeutet das weder Ruß noch Rauch entsteht. Damit wird einerseits die Umwelt erheblich geschont, andererseits wirkt sich dies aber auch positiv auf die modernen Gasgeräte aus.

Vergleicht man Erdgas mit dem Heizöl, so stellt man fest dass Erdgas rund 85 Prozent weniger Stickoxyd verursacht. Durch den direkten Transport des Erdgases über unterirdische Leitungen zum Kunden, werden Transporte, die eine Umweltbelastung darstellen vermieden. Da kein Transport über Straßen oder Schienen erfolgt, entstehen auch keine Abgase mit Schwefelanteilen. Im Erdgas selbst befinden sich nahezu keine Bestandteile von Schwefeldioxyd, die schadstoffbildend sind.

Ein weiterer Vorteil von Erdgas liegt darin, dass es besonders gut mit anderen Energiegewinnungen kombiniert werden kann. Beispielsweise kann man durch Sonnenkollektoren Sonnenenergie gewinnen und für die Warmwasseraufbereitung nutzen.

Es gibt also eine Reihe von Kriterien, die für die Umweltfreundlichkeit von Erdgas sprechen: Geringe Co2 Emissionen, saubere Luft und schwefelfreie Abgase.

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Die Erdgasförderung

Bevor Erdgas gefördert werden kann, müssen zunächst die Lagerstätten ausfindig gemacht werden. Vermutungen über Lagerstätten können anhand von geophysikalischen und seismischen Messungen getroffen werden. Ob dort auch wirklich Erdgas vorhanden ist und ob die Förderung an dieser Stelle auch rentabel genug ist, kann nur durch eine Aufschlussbohrung herausgefunden werden. Hierunter versteht man eine Probebohrung, die in Tiefen bis zu 7000 Metern vorgenommen wird.

Obwohl man bei den Vorarbeiten immer sehr zuverlässig vorgeht, kommt es immer wieder vor, dass solche Probebohrungen ohne Erfolg verlaufen. Man geht im Durchschnitt von drei Fehlbohrungen auf eine erfolgreiche Bohrung aus. Erst wenn an der entsprechenden Stelle Erdgas auch nachgewiesen wurde und eine Förderung als wirtschaftlich rentabel angesehen wird, beginnen die Vorbereitungen für die eigentliche Produktionsbohrung. Im Anschluss wird der Bohrturm, der nicht mehr benötigt wird, abgebaut. Das entstandene Bohrloch wird für die spätere Förderung vorbereitet. Die Zementierung wird durch mehrere Sprengladungen perforiert und die Förderung des Erdgases kann endlich beginnen.

Man muss jedoch grundsätzlich zwischen zwei verschiedenen Bohrarten unterscheiden: Das Rotary- und das Offshore-Verfahren. Das Rotary Verfahren wird bei Bohrungen an Land angewendet. Hierbei handelt es sich um eine Technik, bei der sich der Bohrmeißel kreisend bewegt und sich so senkrecht in die Erde frisst. Das Offshore Verfahren wird in Gewässern angewendet, auf sogenannten Bohrinseln. Die Bohrungen werden hier im Gegensatz zum Rotary Verfahren mit der Horizontalbohrtechnik vorgenommen.

Das geförderte Erdgas wird unter der Erde gespeichert und von dort mit Hilfe von Pipelines weitergeleitet. Diese Speicherstätten wurden im Prinzip von der Natur abgeschaut. Heute unterscheidet man zwischen drei verschiedenen Lagerstätten-Arten: Aquifer-, Kavernen- und Porenspeicher. Die Lagerstätten befinden sich in Tiefen zwischen 180 und 3.000 Metern.

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Welche Techniken gibt es zum Transport von Erdgas?

In der Regel wird das gewonnene Erdgas über Pipelines transportiert. Aber auch per Schiff kann das geförderte Erdgas im Meer transportiert werden. Dazu kühlt man das Erdgas auf Temperaturen von minus 162 Grad Celsius herunter. Der Vorteil liegt darin, dass sich das Erdgas bei diesen Temperaturen verflüssigt und so nur noch einen Bruchteil seines ursprünglichen Volumens einnimmt. Man spricht in diesem Zusammenhang vom sogenannten Liquified Natural Gas, welches auch kurz LNG genannt wird. Diese Bezeichnung beruht auf dem Zustand des Gases. Auf diese Weise ist es möglich einen Tanker mit einem Fassungsvermögen von 125.000 Kubikmetern mit rund 75 Millionen m³ Erdgas zu beladen. Dies entspricht etwa dem Jahresbedarf einer Stadt mit rund 300.000 Einwohnern.

Immer mehr Pipelines durchziehen EuropaIn Europa gibt es ein schier endloses Netz von Pipelines, die den Transport von Erdgas bis zu den Verbrauchern ermöglichen. In regelmäßigen Abständen, etwa jede 100 bis 200 Kilometer, findet man sogenannte Verdichterstationen, die das Tempo des Gases optimieren. Falls das Gas ein zu hohes Tempo hat, muss es gebremst werden, damit der entstehende Druck gesenkt wird. Kommt das Gas an den entsprechenden Orten an geht es in die Leitungen des jeweiligen Ortsnetzes. Zuvor muss es jedoch eine entsprechende Reduzierungsanlage durchlaufen, in der eine Druckreduzierung erfolgt. Bei diesem Vorgang wird Energie erzeugt, der wiederum für die Stromerzeugung genutzt werden kann. Das Erdgas gelangt danach in die örtlichen Fernleitungen und anschließend in die jeweiligen Hausanschlüsse. Alleine in Deutschland blickt man auf rund 360.000 Kilometer Rohrleitungen zurück, hierbei sind sowohl Fern- als auch örtliche Leitungen, sowie Hausanschlüsse einbezogen.

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Warum wechseln Sie nicht?

Stellt sich die Frage, warum die Haushalte so zögerlich wechseln. Der Grund hierfür liegt in erster Linie darin, dass viele eine falsche Vorstellung haben. Viele Menschen befürchten Ausfallzeiten bei der Umstellung oder eine unzureichende Gasversorgung, beispielsweise auch bei einem Konkurs des neuen Anbieters. Diese Befürchtungen sind jedoch vollkommen unbegründet. Grundsätzlich liefert der regionale Gasversorger auch weiterhin bei einem Anbieterwechsel Gas. Lediglich das Gas, der vom Kunden verbraucht wird, wird vom neuen Gasanbieter in das regionale Gesamtnetz eingespeist. Im Falle, dass der neue Gasanbieter seinen Verpflichtungen aus den unterschiedlichsten Gründen nicht nachkommt, unterliegt der regionale Gasanbieter der Verpflichtung die Gasversorgung zu gewährleisten. Für den Kunden ergibt sich also nur ein geringer Unterschied, mit einer großen Wirkung: Er zahlt den Gaspreis des Gasanbieters, welchen er gewählt hat, erhält Gas aber weiterhin vom örtlichen Gasversorger.

Energiesparen bedeutet bares Geld

Der Verbraucher geht somit kein Risiko ein, wenn er den Anbieter wechselt. Hinzu kommt, dass er einen Wechsel in der Regel schnell und unkompliziert vornehmen kann. Zunächst muss allerdings ein günstiger Anbieter in der Region gefunden werden. Unser Tarifrechner hilft Ihnen dabei, schnell und einfach den günstigsten Gasanbieter in Ihrer Region zu finden. Der Rest ist ganz einfach: In der Regel muss bei diesem Anbieter ein Antrag gestellt werden, alles andere nimmt von allein seinen Lauf.

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